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Between Bridges Residency
Januar–Juni 2027

Between Bridges freut sich außerordentlich, Prateek Vijan als den Gewinner der neunten Between Bridges Residency bekanntzugeben, die von Januar bis Juni 2027 stattfinden wird.

Prateek Vijan (*1991, New Delhi) lebt und arbeitet in Berlin. Er studierte in New Delhi und Hamburg an der Hochschule für Bildende Künste und nahm am Berlin Program for Artists teil.

Vijans künstlerische Praxis nimmt seine persönliche Geschichte als Ausgangspunkt, die er als ein Geflecht politischer, bürokratischer und gesellschaftlicher Einflüsse versteht und reflektiert. In seinen jüngsten Skulpturen, Installationen und Filmen untersucht Vijan die kolonialen Eigentumsverhältnisse, die den Sammlungen und Sicherheitsinfrastrukturen westlicher Museen eingeschrieben sind, und entwickelt poetische Gegenerzählungen, die Fiktion als eine Form des World-Making verstehen.

Während seiner Residency plant Vijan die Entwicklung eines neuen Projekts, das sein Interesse an den Grenzen dominanter westlicher Sprachen, an Migration sowie an Fragen der (Un-)Übersetzbarkeit von Affekt und Emotion in einer skulpturalen und partizipativen Form zusammenführt.

Prateek Vijan hat zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen erhalten, darunter den Ars Viva Prize, das Kunstfonds Stipendium, das Arbeitsstipendium für Bildende Kunst der Freien und Hansestadt Hamburg, den Berenberg Kulturpreis und das Reisestipendium der Neue Kunst Hamburg.

Seine Arbeiten wurden vor allem in Deutschland ausgestellt, zuletzt im Marta Herford, im Kunstverein in Hamburg, in der Julia Stoschek Foundation Berlin, im KW Institute for Contemporary Art, im Museum für Gegenwartskunst Siegen, in der Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen, in der Gallery Koshbakht in Köln und in der Produzenten Gallery in Hamburg. Seine Videos und Skulpturen wurden von der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland und der Hamburger Kunsthalle erworben.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal für die Verzögerung der Entscheidung und Bekanntgabe entschuldigen. Die außergewöhnlich hohe Anzahl an Bewerbungen hat mehrere Jurydurchgänge erforderlich gemacht. Wir bedanken uns bei allen, die sich die Zeit genommen und die Mühe gemacht haben, eine Bewerbung einzureichen und ihre Arbeit mit uns zu teilen.